Privat

Seit mittlerweile über 40 Jahren lebe ich nun mehr oder weniger in Ahmstorf. Diese Zeit in Ahmstorf wurde lediglich durch einige berufsbedingte Kurzaufenthalte in Hannover unterbrochen. Die Wurzeln lagen aber stets im schönen Hasenwinkeldorf. Im Wesentlichen bedingt durch Freunde und Familie, aber auch durch die Hobbys: Engagement in der freiwilligen Feuerwehr, aber auch im Niedersächsischen Fußballverband und die Liebe zum VfL Wolfsburg.

 

Mitgliedschaften in den Vereinen gehören aber auch dazu. Fußballfanclubs Ahmstorf Pirates und Volksparkraute 2001, Schützenvereine Ahmstorf und Grasleben, Grasleben für alle e.V., Männergesangverein Grasleben, Landwehr Grasleben, Partnerschaftskomitee Oulchy-le-Chateau, Freibad Förderverein, VfL Rottorf und noch einige mehr.

Seit 2013 bin ich Mitglied in der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU). Während ich 2012 noch parteilos agierte, muss ich in dieser Zeit feststellen, dass sich meine Werte, Ziele und Einstellungen mit der der CDU am meisten decken, aber auch die privaten und dienstlichen Ziele in der Gemeinschaft besser zu erreichen sind.

Seit 2015 lebe ich im eigenen Haus im Bisdorfer Weg in Ahmstorf in der Gemeinde Rennau.

Spaß habe ich mittlerweile auch daran gefunden, die Geschichte meines Heimatdorfes Ahmstorf zu dokumentieren. Ich schreibe einen Online-Blog über die Geschehnisse in Ahmstorf und bringe jährlich ein Jahrbuch über die Geschehnisse des Ortes heraus. Hier ist es mir wichtig, die Arbeit des ehemaligen Ortsheimatpflegers Ewald Welzel fortzusetzen.

Blick in die Ortsheimatpflege des Dorfes Ahmstorf:

Im Alltagsstress ist es mir auch wichtig, Ruhe zu genießen. Das kann auf dem heimischen Sofa mit Fernsehen, am heimischen PC oder Tablet, aber auch einmal beim Feiern mit Freunden sein. Am liebsten natürlich zu zweit und zwar mit meiner Frau Nicole. Im Dezember 2020 haben wir endlich – trotz der Corona-Pandemie heiraten können!

Update im Juli 2021: Mittlerweile genieße ich auch wieder den Trubel: Unsere Tochter Torvi ist geboren und nun bedeutet Entspannung auch zunehmend Zeit zu Dritt zu verbringen. Frage an den Leser: Gibt es etwas “Größeres” als ein eigenes Kind zu bekommen? Für mich nicht!

Überraschend für mich und andere mag auch sein, dass ich in der Vergangenheit einmal mehr in der Kirche war. Maßgeblich ist hier der Einfluss meiner Frau und ihrer Familie. Mir wurde und wird geholfen, den Glauben (an Gott) ein stückweit wieder zu finden. Vielleicht schenkt mir der liebe Gott in Zukunft den Glauben wieder vollständig, nachdem ich mich diesem etwas abgewendet hatte. Die private Ausgeglichenheit ist folglich (fast) perfekt.

Hochzeit im Dezember 2020

Ausbildung und Beruf:

Ich habe mein Abitur im Jahr 2000 am Gymnasium am Bötschenberg in Helmstedt gemacht. Nach dem Abitur ging es zum Studium an die Niedersächsische Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege nach Hildesheim. Das Studium mündete im

Diplom Verwaltungsbetriebswirt (FH).

Nach dem Studium wurde ich nahtlos von meiner Ausbildungsbehörde, der Bezirksregierung Braunschweig, übernommen. Hier habe ich mich im Wesentlichen mit dem Fahrerlaubnisrecht beschäftigt und führte Aufsicht für die Landkreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Braunschweig. Im Jahr 2004 bin ich dann auch Beamter des Landes Niedersachsen geworden. Nach der Auflösung der Bezirksregierungen wechselte ich nach Hannover zur Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Von 2005 bis 2012 „kümmerte“ ich mich um den regionalen Busverkehr und war Genehmigungsbehörde für den öffentlichen Personennahverkehr in der Region, aber auch den internationalen Linienverkehr. Die Zahlung von Ausgleichszahlungen für Schülerbeförderung und die damit verbundene Zahlung von jährlich zweistelligen Millionenbeträgen bedeutete eine große Herausforderung, aber auch einer eher abstrakte und wenig am Menschen, als an Unternehmen, orientierte Arbeit. Während dieser Zeit habe ich ein Fernstudium an der Universität Kassel aufgenommen. Lerninhalte wie Controlling, Innovationen in der Verwaltung, Kundenorientierung, Personalführung und Personalmanagement oder E-Government stellen noch heute mein Rüstzeug für die tägliche Arbeit dar und berechtigen auch formal zum Eintritt in den höheren Verwaltungsdienst. In dieser intensiven Lehrzeit bin ich dann im Jahr 2012 zum

Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Grasleben

gewählt worden. Trotz der Wahl war es mir wichtig, mein vermeintlich formal nicht mehr notwendiges Studium zu beenden. In einem vierwöchigen Urlaub schrieb ich dann meine Masterarbeit zum Thema, Chancen und Perspektiven einer Fusion der Samtgemeinde Grasleben mit der Samtgemeinde Velpke. Die Arbeit mündete letztlich im Jahr 2013 im Abschluss:

Master of Public Administration (MPA)

Bis heute ist mir die stetige Aus- und Fortbildung immens wichtig, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Darüber hinaus:

Das lässt sich nicht so einfach beschreiben: Umgangssprachlich wohl als Hans Dampf in allen Gassen. Was meine ich damit? Aktuell habe ich ab und an in der Luftpistolenmannschaft der SG Ahmstorf mitgeschossen. Dazu gehe ich regelmäßig zum Sport. Hier steht EMS Training auf dem Programm. Ich würde das EMS-Training nicht als Hobby bezeichnen, Sport ist einfach zum Wohlbefinden und Ausgleich nötig. Zuweilen beschäftige ich mich auch im heimischen Garten. Hier ist aber ohne Zweifel noch viel zu tun. Ab und an gehe ich auch auf ein Konzert. Beigeistert bin ich zudem von den drei Fragezeichen ???, die ich zuletzt live in Braunschweig gesehen habe. Wahrlich ein Erlebnis! Ehrenamtlich bin ich auch noch Kassenwart beim Verein Grasleben für alle e.V. und beim Niedersächsichen Fußballverband Kreis Helmstedt im Vorstand aktiv.

Was mache ich nun nicht (mehr)? Das kann ich relativ einfach beantworten: Ski fahren und tanzen. Beides habe ich versucht, aber aufgrund des mangelnden Talents eingestellt. Man sollte lieber Dinge tun, die man entweder kann oder will.